Discussion in 'Opencharge' started by Ralf P., Jun 8, 2007.

  1. Ralf P.

    Ralf P. New Member

    Hallo ,

    ich habe heute mein Ladegerät (500W) Version das erste mal ohne Strombegrenzung mit 32V betrieben und wollte als erstes eine 1S Fepo Zelle entladen.
    Die Stromaufnahme vor Anschluss der Zelle lag bei 0,2A genauso wie bei früheren Versuchen mit Strombegrenzung.
    Kurz nach dem Entladestart gab es ein knistern und Rauchentwicklung im Ladegerät.Ich habe dann schnell das Ladegerät abgezogen.
    An einem Netzgerät mit Strombegrenzung war die Stromaufnahme bis ca 14 V normal darüber stieg Sie dann stark an und die IRF 3205 Fets wurden heiß.
    Ich habe dann das Ladegerät aufgeschraubt und dabei stellte sich heraus das R7 abgeraucht ist.Was hat der Stepdown mit der Entladefunktion zu tun ?
    Habe ich bezüglich der Spannungsfestigkeit der Bauteile etwas übersehen , und welche Bauteile könnten noch beschädigt sein ?
  2. MalteS

    MalteS Member

    Nur son verdacht weil mit das auch schon aufgefallen ist:

    Vgs ist max. so ~20V (aber schau da nochmal ins Datenblatt). Normalerweise setzt man da eine Z-Diode zwischen Gate und source die verhindert das Vgs diese Spannung überschreitet. Da der Verpolungschutz durchgeschaltet war wird die Eingangspannung an den Stepdownfets angelegen haben.

    Keine Ahnung ob das so passt, habe jetzt nicht in das Schematic gesehen, ist mir aber beim Eingangs-Verpolungschutz und dem Längsfet mal aufgefallen.
  3. Ralf P.

    Ralf P. New Member

    Aber die Gate`s der Stepdownfets werden doch vom ICL7667 angesteuert und das IC wird mit 15V versorgt.
  4. Ralf P.

    Ralf P. New Member

    Moin,

    ist die Betriebsspannung für den Icl 7667 mit 15V vielleicht schon grenz wertig ?
    Mein 15V Spannungsregler liegt vielleicht bei 32 Volt am Eingang auch schon außerhalb des empfohlenen Spannungsbereichs ein LM337 eingestellt auf 12V wäre sicher besser, oder ?
  5. Frogger

    Frogger New Member

    Öhm... 15V am Treiber? Ohne mir jetzt den schaltplan anzuschauen stell ich mir grad die Frage ob das denn so funzt wenn du die Betriebsspannung für den Treiber drosselst um ihn innerhalb seiner specs zu betreiben. Der macht ja eigentlich nichts anderes als V+ und V- auf den Ausgang zu schalten. Wenn du jetzt einen FET an 30V mit 15V/0V steuern möchtest macht er nicht viel.
  6. Space

    Space New Member

    Ich befürchte Frogger hat recht.

    Der Treiber schaltet die Gates der Setpdown Fets von -32V nach -17V. Nun scheint der Fet für den R7 zuständig ist, durchgebrochen zu sein.
    Das gleiche Thema was wie bei den Verpolungsfet bereits diskutiert haben, hat man mit umgekeherter Polarität bei den Stepdown FET'S :( Die Gatespannung ist zu hoch.

    Hat jemand die Idee für eine Lösung?
  7. Ralf P.

    Ralf P. New Member

    Hallo ,

    danke für eure Antworten.

    Das hört sich ja nicht gut an.Gibt es das selbe Problem dann auch bei den Stepup Fets ?:eek:

    EDIT. Wenn ich das richtig sehe scheint das ja bei den Stepup Fets kein Problem zu sein.
    Könnte der Stepdown bei Eingangsspannungen über 15V über die Firmware gesperrt werden , notfalls könnte ich auf den Stepdown auch ganz verzichten.:(
  8. Space

    Space New Member

    Jep, bei dem Stepup gib es das Problem nicht.

    Es bringt nichts, den Stepdown in der FW zu sperren. Die Gates der Stepdown Fets dürfen maximal -20V sehen. das heisst man kann mittels Spannungsteiler Die Gates auf 1/2 Eingangsspannung legen oder aber die beiden T8+T9 durch eine Brücke ersetzen.
    Ich denke aber gerade bei der hohen Betriebsspannung wird der Stepdown dringend benötigt.
    Ich überlege noch weiter, was verändert werden muss damit der Stepdown auch tut....:confused:
  9. Frogger

    Frogger New Member

    Ich wollt grad vorschlagen den P-Fet des Stepdown mit einer Vollbrücke zwischen Ubatt und GND zu schalten. So wollt ich das mal bei einem Regler machen und hab mich dann doch für N-N Kanal entschieden. Die hätt ich auch alle gehimmelt. Das einzige was mir im Moment als lösung einfällt ist das verwenden eines N-Kanal Fet und das verwenden eines Treibers mit Ladungspumpe wie die der IR2101 oder so.
  10. Ralf P.

    Ralf P. New Member

    es wäre schön wenn es so einfach wäre und sonst nicht viel an der Schaltung geändert werden müsste.
  11. Space

    Space New Member

    Kennt jemand einen Optokoppler welcher bei 31Khz ggf. direkt die Fet's treiben könnte? Müsste auf der Sekundärseite ein eingebauten Smith Trigger Funktion haben, damit die Flanken steil bleiben und die Kapazitäten der Fet's treiben können.

    Ich denke aber ein Umbau der Stepdown auf Mitverwendung der Verpolungsschutz Fet's, sollte fast einfacher sein.
    Weiss jemand wie die sich trotz ihrer (falsch) gedrehter Drain Souce Verschaltung bei 31kHz verhalten? Habe ich nie probiert, hätte aber einen Benefit für alle zukünftigen Nachbauten.
  12. Frogger

    Frogger New Member

    Hmm ich dachte da an eine Lösung mit einem IR2117 als Treiber für einen N-FET für stepdown. Die Idee den FET gleich den Verpolschutz machen zu lassen ist eigentlich gut nur das die Versorgungsspannung für den Treiber ja irgendwo herkommen muss. Naja da könnte man ja den Spannungsregler für hinter einen Brückengleichrichter setzen. Hmm nee dann stimmt die Masse nicht. Alles doof ich denk weiter nach. Wobei man könnte eine Diode für Vin des Spannungsreglers nehmen und Masse Bleibt masse. Dann kommt bei falscher Polung kein Saft am Treiber an und es bleibt eh duster.
  13. Space

    Space New Member

    Die Stromversorgung für den Treiber ist kein Problem. Diese wird derzeit vor den Verpolungsfets/Stepdownfets über D1 gesichert abgegriffen.

    Die Frage ist nur, wie sich die "verpolten" Fets im ständigen Schaltbetrieb verhalten :confused:



    Wenn ich den IR2117 in der Funktion richtig deute, so kann er Gate-Treiberspannung auf eine höhere Spannung bezogen generieren. Das ist ja grundsätzlich nich falsch, da wir aus Sicht der Fettreibers ja Spannungen von +32V bis +17V schalten möchten. Oder anders, der Bezugspunkt für die Gate-Treiberspannung muss nach +17V wandern. Das müsste doch gehen mit dem IR2117...?
    Das Beinchen Vs muss auf einen Spannungsteiler zwischen die Versorgungsspannung gelegt werden. Wenn man sich die "Endstufe" des IR2117 anschaut, so sollten die Schaltzeiten der Fet's durch den "hochohmigen" Spannunsgteiler nicht negativ beeinflusst
    werden. Oder täusche ich mich und das kann so nicht funktionieren...?
  14. Frogger

    Frogger New Member

    Wie das im dauereinsatz mit den Falschrum FETs aussieht kann ich bald sagen. Ich mach grad meine Funtana fertig und verbaue da einen "neuen" Regler. Der war zwar schon im Januar fertig aber ich hab erst jetzt einen Motor der groß genug ist. Ich habe gestern erfolgreich bei 21V und 48A (das ist ziemlich genau 1kW :D ) getestet. Da sind so ähnliche Treiber drinne und vor allem die komplette Beschaltung der Treiber gezeigt. Ich möchte gerne noch einige sachen ändern denn zwei Spannungsregler für BEC braucht man in der leistungsklasse nicht mehr und kann auf dem Platz den Optokoppler packen. Und dann noch eine Zweite Steuerplatine wo die Spannung für die Treiber aus einem Spannungsregler kommt wenn man so wie ich jetzt mit 8s FePO4 arbeitet. Mit der Vollen bestückung gibt es bei 50A nicht wirklich temperatur und ich schätze die maximale Strombelastbarkeit auf ca. 100A.
    ich fasel ... wollt nur den schaltplan posten... http://home.foni.net/~c-schlabitz/cBLMCv2/
  15. Ralf P.

    Ralf P. New Member

    Hallo ,

    ich habe meinen Lader inzwischen wieder zusammengebaut allerdings ohne Stepdown.
    Jetzt tritt folgendes Phänomen auf:
    Wenn ich zb. mit der alten Kalibrierung (BA-L 839) mit 1A lade zeigt er zwar 1A Ladestrom an lädt aber real mit ca. 3A.
    Ändere ich die Kalibrierung entsprechend (BA-L 2500) stimmt zwar der Strom , aber beim Ladestart fährt er kurzzeitig mit dem 3-fachen Strom hoch fällt dann fast auf 0A ab und pendelt dann 4-5 mal dazwischen hin und her bevor der Strom ungefähr stimmt.
    Auch die Kalibrierung des Entladestroms passt nicht mehr richtig.
    IC7, IC3, IC4und IC8 habe ich schon getauscht ohne Besserung.

    Habt ihr einen Tip für mich ?
  16. Space

    Space New Member

    Die Software versucht den nicht vorhandenen StepDown per Software einzuregeln. Während des Stepdown Einregelvorgangs, wird der Längsregler auf "Durchzug" geschaltet. Das ist der hohe Strompeak am Anfang.
    Die veränderten Kalibrierwerte kann ich mir allerdings nicht erklären.:confused:

    Die beiden Stepdown Transistoren hast du durch eine Brücke ersetzt ?

    Ich werde die Software mal dahingegehend erweitern, das ein Betrieb ohne Stepdown möglich ist. Wir aber so 2-3 Tage dauern...
  17. Ralf P.

    Ralf P. New Member

    Hallo Thomas,

    ich habe aber einen 6S FePo geladen ,Spannung ca.21V, da war ausschließlich der Stepupwandler in Betrieb.:confused:
    Den Stepdown habe ich durch Brücken ersetzt.
    Die Spannungsmessung stimmt auch genau.Kann es trotzdem sein das der AD-Wandler beschädigt ist ?
    Könntest du auch gleich die Erweiterung auf 16S Fepo´s einbauen ?:eek:
  18. Frogger

    Frogger New Member

    16s FePo??? Hast du die Werte für den Stepup hochgesetzt damit er die Spannung schafft? Ich meine bei 55V ist schluss.
    Was betreibst du denn an 16s? *neugierigguck*
    Mir ist leider bei 1,2kW antriebsleistung mein großer Eigenbauregler durch verschalten ins ultraviolett verdampft. Das größte was derzeit fliegt ist eine Funtana mit 1,4m und 8s FePo.
  19. Ralf P.

    Ralf P. New Member

    Ich werde R42 mal auf 910 Ohm ändern.
    Noch betreibe ich nichts an 16S , aber ich habe einen Trainer mit Lrk 80/xx in Planung.
    Herzliches Beileid zu deinem geschroteten Regler !!;)
  20. Space

    Space New Member

    ...bei 12 oder 32V am Eingang?

    Ich denke aber nicht das der ADC ein Schuss hat. [vermutung] Aus irgendwelchen Gründen wird der OpAmp vor dem ADC seine Verstärkung verändert haben.[/vermutung]
    Sind die angezeigten Stromwerte wenn schon nicht absolut, dann wenigstens linear richtig?
    Also ist der angezeigte Stromwert bei 5A um den Faktor 10 höher, als bei 0,5A?

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