Discussion in 'Ladegeräte' started by revo3.3, Oct 30, 2008.

  1. revo3.3

    revo3.3 New Member

    Hallo,

    ich habe bei meinem ALC ein merkwürdiges Verhalten.

    Wenn ich z.b. an Kanal 3 ein 6 Volt Akkupack drann habe und dieses abziehe, dann erscheint machna,l kurz 19Volt :eek: und danach geht es erst auf Null.

    An den Kanälen 1+2 Lade ich immer einen 2 Volt Bleiakkt da braucht das Ladegerät sehr lange bis die Anzeige auf Null geht also die Spannung geht von 2 auf 1,5 usw. runter bis es dann auf 0 ist.

    Wenn ein Akku drann hängt der Mehr Volt hat kann das ganze bis zu 20 sek. dauern.

    Frage an die ALC 7000 user ist das normal, oder habt Ihr auch sowas schon gesehen ?

    Ansonsten lädt das Teil ganz gut und unaufällig!
  2. Schleifi

    Schleifi Member

    Du solltest den Ladevorgang natürlich vorher mit der Taste abbrechen.
  3. revo3.3

    revo3.3 New Member

    Hi,

    das mache ich natürlich !

    Das Laden ist komplett beendet.
  4. marc

    marc New Member

    ist bei meinem alc 8500 genau so.. manchmal sogar 48V:eek:
  5. wkrug

    wkrug New Member

    Dieses Phänomän hab ich bei meinem ALC 7000 auch schon beobachtet und 2 plausible Erklärungen dafür gefunden.

    1. Der Ladestrom läuft nach dem Absschalten des Ausganges ca. noch 5...10 Sekunden weiter, obwohl die Ladestromanzeige schon 0 anzeigt.
    Nimmst Du in dieser Phase den Akku weg, wird die Spannung sofort auf die maximal mögliche Ausgangsspannung angehoben.
    Durch Kondensatoren in den Ladeausgängen baut sich diese Spannung dann langsam ab. Kann man wunderbar mit einem externen Volt und Amperemeter nachvollziehen.

    2. Auch wenn der Akku schon vollständig geladen ist, werden immer noch kurze Ladeimpulsstöße gemacht ( Erhaltungsladung ).
    Steckt man den Akku in genau so einer Phase ab, steigt die Spannung wiederum an.

    3. An den Ausgängen 1+2 des ALC 7000 ist intern eine Schaltnetzteil Ladequelle eingebaut. Von dieser Ladestufe geht gerne mal der Endstufentransistor ( BUZ 272 ) kaputt.
    Manchmal hat dieser Transistor einen vollen Kurzschluß, manchmal lässt er nur mehr einen gewissen Strom durch.
    In beiden Fällen steigt die Spannung dann bis auf über 40V hoch.
    Wenn der Transistor einen Kurzschluß hat und ein Akku angeschlossen wird, geht dabei auch eine interne Sicherung kaputt.
    Erkennen kann man das, wenn am Ausgang 1 ständig eine Spannung von mehr als 40V anliegt ( =Transistor defekt ) oder kein Lade- Entladestrom mehr fliest ( =Sicherung defekt + eventuell Transistor defekt ).
    Mich hat dieser BUZ 272 schon so viel geärgert, das ich die komplette Ladestufe durch eine selbst entwickelte Schaltung mit einem Schaltnetzteil IC ersetzt habe.
  6. Huschdeguzl

    Huschdeguzl New Member

    Kannst du da bei Gelegenheit mal mehr von deinem Ladestufen-Mod berichten?
  7. wkrug

    wkrug New Member

    Hier mal einen Schaltplan, sicher nicht etwas für jeden User...
    Die Schaltung hab ich auf eine kleine Platine gebastelt und mit den beschriebenen Punkten im ALC 7000 verbunden.
    Die Schaltung läuft relativ stabil, lediglich bei Ladeströmen unter 200mA neigt Sie zum "pmpen".
    Das bedeutet der Ladestrom läuft zwischen einem minimal und einem maximal Wert hin und her.
    Wobei der Maximalwert dann schon auch mal 1,2A sein kann.
    Dieses Verhalten ist bedingt durch die Regelzeitkonstaten und Nachregelwerte im ALC 700 Controller und somit ohne Zugriff auf die Controllersoftware nicht zu beeinflussen.
    Mit einem LT1074 HVCT 7 könnte man sich die Shutdown Schaltung mit dem FET sparen, weil dieser Spannungsregler einen Inhabit ( Abschalte Eingang ) hat.
    Leider ist dieser Chip nur sehr schwer aufzutreiben.

    Ausserdem wäre damit auch ein weiteres Problem beim Entladen des Akkus, das ich jetzt durch die Diode D2 beseitigt habe, ziemlich einfach zu eliminieren.
    Baut man diese Diode nämlich nicht ein, schiebt der Ladezweig beim Entladen! Strom in den Akku rein.

    Bei einem ersten Versuch ( ohne Inhabit und Diode ) hab ich die Entladestufe abgefackelt, die modifizierte Ladestufe war aber immer noch intakt.

    Wie man sieht ist diese Ladeschaltung wesentlich einfacher als das ELV Original, warum die Entwickler da nicht gleich so eine Schaltung verwendet haben, kann sich mir nicht erschließen.

    Attached Files:

  8. revo3.3

    revo3.3 New Member

    Cool, Ok das mit dem 40Volt Bug habe ich durch die ELV Schaltungsmodifikation denke ich weg ( Der Lader war zum Umbauen bei ELV).

    Oder ist dein Schaltungsmod noch Effektiver ?

    Ich habe bei einem Akku das Problem, das der Lader den Delta Peak nicht erkennt und abschaltet, kann sowas sein ?
    Bei allen anderen Akku´s habe ich keine Probleme.
    Ist ein 6Volt Akkupack von TRX !

    Danke und schöne Weihnachten an alle.

    PS: Eine Weihnachtsedition von LV mit dem ALC7000 wäre ein schönes Geschenk :D
  9. wkrug

    wkrug New Member

    Ich hab mein Ladegerät selber auf den neuen Hardwarestand gebracht.
    Der BUG mit den defekten BUZ war aber damit immer noch nicht behoben.
    So hab ich die Vorgestellte Schaltung entwickelt.
    Mein Schaltungsentwurf ist nicht unbedingt effektiver, als die ELV Lösung, allerdings erheblich robuster.
    Den Fehler bei kleinen Ladeströmen mag ich aber auch nicht verschweigen.

    Die Delta Peak Abschaltung hat im Prinzip nichts mit der Ladeschaltung zu tun, sondern ist in der Controllersoftware fest verankert.

    Da der Quellcode dafür nicht zugänglich ist, kann man da auch nichts ändern.

    Frohe Weihnachten Euch allen!

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